Spielzeugwaffenverbot im Fasching – SPÖ Kinderfreunde außer Kontrolle?

 

Als ob wir nicht andere Probleme hätten finden sich aktuell (wieder einmal) Menschen, die den Kindern beim Fasching das Plastikschwert oder den Pfeil und Bogen verbieten möchten. Sollen Buben als Yedi-Ritter mit der Sonnenblume ausgestattet werden oder Cowboys statt Revolver ein Salzstanderl im Holster tragen? Im Sommer werden sicher auch bald die Spritzpistolen verboten, wenn es so weiter geht.

Was bedeutet es für Kinder mit Waffen zu spielen und (Super-) Helden nachzuahmen? Bedeutet es irgend wann ein gewalttätiger Mensch zu werden? Bedeutet es alle umbringen zu wollen? Wird einem kleinen Superhelden eine große Karriere als Killer vorhergesagt? Was denken sich die Kinderfreude wirklich? Geht es darum einfach mal wieder in die Medien zu kommen oder meinen die das wirklich ernst?

Bis heute gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass Spiele wie Cowboy und Indianer, Ritter und Angreifer, Räuber und Gendarm usw. für die weitere Entwicklung von Kindern irgendwie gefährlich sind. Warum wollt ihr das etwas erfinden? Kinder brauchen Monster und Helden mit Waffen, die diese Monster bekämpfen. Kinderpsychologe Holger Simonszent erklärte in einem Artikel in der Berliener Zeitung 2017, das Spiel mit Waffen gehöre zur kindlichen Entwicklung dazu. „Mit Gewalt hat das nichts zu tun, Kinder lernen im Spiel die Unterscheidung zwischen Gut und Böse und den Umgang mit Macht“.

Sollten wir nicht froh sein, wenn Kinder heute überhaupt noch spielen anstatt ständig aufs Handy zu starren?
Sollten wir nicht dankbar sein, dass Kinder in andere Welten eintauchen können ohne gleich ein schlechtes Gefühl für ihre Fantasie zu haben?

Wie sind wir 1969er aufgewachsen?

Selbst bebastelter Pfeil und Bogen, unbeaufsichtigtes Lagerfeuer und (selbst „organisierte“) Kartoffeln am Stock gebraten, Lager bauen mit Hacke und Säge. Kämpfe gegen andere Banden (damals war jeder in irgend einer Bande) die nicht selten mit blauen Flecken und Schürfwunden endeten. Das Fernsehen war für uns meist nur an Regentagen interessant und entgegen dem heutigen Schrott, der bereits um 6 Uhr früh beginnt, erfreuten wir uns an Stan und Olli, Buster Keaton und Co.
Wir wussten, dass wir am Abend wieder daheim sein mussten – im Gegenzug wussten unsere Eltern nicht immer wo wir waren. Wir waren freie Kinder, die sich frei entfalten konnten! Wir durften (oft schmerzhafte) Erfahrungen machen und waren noch in der Lage zusammenhängende Sätze zu sprechen, zu grüßen und uns mit einem „Danke“ zu bedanken.

Schauen wir uns die Kinder von heute an, so frage ich mich wirklich, welche Sau die Eltern geritten hat ….. was bitte ist los mit Euch?
Seid nicht IHR diejenigen, die therapiert werden sollten und die gefährlich für die (eigenen) Kinder sind?

Die Ausnahmen gibt es und ich bin froh noch solche Familien zu kennen, die offensichtlich noch Bezug zur eigenen Kindheit haben und den Kindern auch eine freie Kindheit ermöglichen. Eine Kindheit ohne Zwang zum Perfektionismus und ohne Handy bereits mit 6 Jahren.

Liebe Kinderfreunde ….. werdet eurem Namen gerecht und sorgt für mehr Freiheit für Kinder und hört auf ihnen was verbieten oder vorenthalten zu wollen. Bei Bedarf gerne Psychologen kontaktieren 😉

 

Der Wahnsinn in Deutschland: Kita erklärt Indianerkostüme zu Fasching für „unerwünscht“

Ergänzendes Video – Polit-Debatte: Spielzeugwaffen-Verbot bei Kinderfasching (oe24.at)

ServusTV: Waffenverbot im Fasching und Kinderfasching ohne Waffen

Hier ein super Beispiel wie es auch anders gehen kann – Waldkindergarten

Den Beitrag auf Twitter möchte ich erst gar nicht kommentieren, weil da haut es mir den Vogel raus. (-> Bild Chef Reichelt)